Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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die Ruͤhruug. Darauf nahm ich mit Clemen⸗ tinen den Thron ein. Alle Thuͤren wurden geoͤffnet, und das Volk, bis in den Vorſaal, bis in den Hof hinab, ſank auf die Knie, um mir als ihrem Koͤnige zu huldigen. Ein neues Jubelgeſchrei erhob ſich ſodann bis zu den Wolken, und ein allgemeines großes Gaſt⸗ mahl beſchloß die Feierlichkeit dieſes Tages.

Als aber die Sonne ſinken wollte, ſprach Clementine zu mir: Pyilibert will Abſchied nehmen. Meine geliebte Clementine, gaab ich zur Antwort, loͤſe mir den letzten Zweifel, und ſage mir: wer iſt dieſer Juͤngling und was hat ihn bisher bewogen, mir ſo viel Gu⸗ tes zu erzeigen?

Gern will ich dein Verlangen erfuͤllen, entgegnete ſie, doch nur ſo viel kann ich von ihm ſagen, als ich ſelbſt von ihm begreife. Es iſt ſchwer, die Seele eines andern zu ver⸗ ſtehn, zumal, wenn ſeine Gedanken einen hoͤhern Flug nehmen. Wir ſagen wohl: es iſt ein Schwaͤrmer; aber damit haben wir

ſein Weſen noch nicht ergruͤndet. Viel mag der erſte Unterricht auf ihn gewirkt ha⸗