Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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Jetzt erſt trat mein Oheim hinzu, und, um den uͤbrigen ein Beiſpiel zu geben, wollte er ſein Knie vor mir beugen, aber ich litt es nicht, und ſchloß ihn dankbar in meine Arme. Er hatte es ſo eingeleitet und angeordnet. Weil er meinen friedlich geſinnten Character kannte, fuͤrchtete er, daß ich noch laͤnger zoͤgern oder mich weigern moͤchte, die Krone anzunehmen, deshalb vermehrte er auf alle Weiſe die Beweggruͤnde, und ſtellte die ehr⸗ wuͤrdigen Generale mit Waffen in den Haͤn⸗ den um mich her. Nach ſo vielen Gefahren, nach ſo vielen Nachſtellungen bedurfte es keines Zwanges, keiner Ueberredung weiter; der Himmel uͤber mir war mein Zeuge, daß ich nie freventlich nach der Krone geſtrebt, daß vielmehr auf den Wogen ſchrecklicher Ge, fahren mich Gott zu dieſer Hoͤhe hinauf ge⸗ tragen hatte. Eben trat die Sonne herauf, und mit welchen Gefuͤhlen, mit welcher De⸗ muth des Gemuͤths ſah ich ſie! Gott zuerſt meinen Dank, ſprach ich zu meinem Oheim,