Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

486

wuͤrde getreuen Unterthanen nicht geziemen, uͤber den Sohn ihres Koͤnigs zu gebieten. Es ſteht allein bei Ihrer Hoheit, die Krone anzu⸗ nehmen, oder ſie zu verwerfen; jedoch bitten wir in Unterthaͤnigkeit, daß Ihr wohlwollen⸗ des Herz ſich des ungluͤcklichen Volks erbarmen, und der Verlaſſenen ſich annehmen moͤge. Wer iſt des Scepters wuͤrdiger, wer kennt das Land beſſer, wer iſt durch Schickſale bewaͤhrter, als Sie, mein gnaͤdigſter Prinz! Es iſt die Hand der Vorſehung, die Ihnen die Krotie reicht. Wir beugen in Ehrfurcht unſre Knie. Wohl!l entgegnete ich darauf; ich erkenne es: das Schickſal iſt es, das mich aus der Huͤtte trieb, das Schickſal, das mich hinauf verfolgte bis zu dieſer Hoͤhe, ich kann nicht laͤnger widerſtreben, ich ehre den Willen einer hoͤhern Macht, und beuge nun mit Ergeben⸗ heit mein Haupt unter der Laſt der neuen Wuͤrde,

Da zogen alle aufs neue die Schwerter

und riefen: wir ſchwoͤren unſerm Koͤnige ewige

Treue. Heil unſerm Koͤnige!

*