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haͤtte er es mir abgeſchmeichelt? Bedenk ich es recht! waͤre ich nicht erwacht, haͤtte er auch dann wohl geloben koͤnnen, ſich fuͤr mich aufzuopfern?— Wie? Er erkuͤhnt ſich, ſie zu lieben; wie vermag er nun, ſo wider ſich ſelbſt zu handeln, und durch Nacht und Ge⸗ faͤngniß zu brechen, um meiner Liebe— viel⸗ leicht auch der ihrigen— Troſt zu bringen. Der Waͤchter ſcheint beſtochen; das iſt gewiß, aber wohin ſoll das fuͤhren?— So uͤberließ ich mich noch lange vielfaͤltigen Zweifeln; doch wenn ich zuruͤck dachte an die Milde ſeines Blicks und den Klang ſeiner Stimme, ſo konnte ich an keine Falſchheit glauben, und alles, was als Reſultat mir uͤbrig blieb, war das Seltſame einer Schwaͤrmerei, wovon ich den Zuſammenhang nicht einſehen konnte.


