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holte ich, du haſt dich mir geſchenkt. Einen Engel haſt du mir geſandt mit dieſem Be⸗ weiſe deiner Liebe. Schlecht habe ich dein er⸗ ſtes Pfand verwahrt, das zweite ruh' an mei⸗ nem Herzen. Und nachdem ich meinen Blick und meine Phantaſie mit geſchaͤftigen Lippen daran geſaͤttigt hatte, fuͤgte ich es an die heiß⸗ klopfende Bruſt, nahe dem Orte, wo ewig das Gefuͤhl des Mein lebt.— Aber wer iſt dieſer Menſch? fragte ich jetzt mich ſelbſt; welche Sprache iſt in ſeinem Munde; wie ſoll ich ſeine Worte deuten? Dienet er ihr in allen Stuͤcken ſo treu, daß er ſelbſt das Geheimniß ihrer Liebe nicht verletzt? Zu wel⸗ chem Anſpruche glaubt er ſich berechtigt, oder welchen Hoffnungen will er entſagen, da er kommt, mit mir den Todesbecher zu trinken. Doch— es ſcheint— ſie ſelbſt hat ihn ihres Vertrauens gewuͤrdigt, oder— kaͤme das Bild nicht aus ihren Haͤnden? Gelangte das meine nicht zu ihr? Zu welchem Zwecke
Genuß. Mein und keines andern! wieder⸗
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