Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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dafuͤr nun das meine geben. Ich nenne es das meine, weil ich es in meinen Haͤn⸗ den habe, aber ſo feſt ich es auch halte, ſo kann ich doch nicht verhindern, daß es das Eure ſei. Ich will alſo herausgeben, was mir doch nie gehoͤren kann. Und damit druͤckte er mir ein kleines Bild in die Hand, umarmte mich und flog mit den Worten da⸗ von: ich ſorge fuͤr Eure Errettung!

Wie ein Strahl der Morgenroͤthe ſiel es in meine Seele, als ich den Blick auf das Bild warf zartes Roth der Wangen, branne Locken, Himmelserhabenheit in blauen Au⸗ gen, zauberten das Bild von Clementinen vor meine Sinne. Der Kerker war nun wie von tauſend Hochzeitkerzen erhellet, offene Luft uͤber mir, und rings umher gruͤnes freies Feld, worauf der Blick ſchweift mit unſaͤgli⸗ cher Luſt. Tauſend Kuͤſſe druͤckte ich auf dieſe Wangen, auf dieſe Stirn, auf dieſes ſtrahlende Auge. So waͤrſt du wirklich mein! rief ich, noch mit Beſorgniß ſchwelgend im