Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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das kuͤrzlich in dieſe Stadt einruͤckte, iſt mir nahe verwandt, iſt mein Oheim. Eilet zu ihm. ſobald Ihr dieß Gefaͤngniß verlaſſen habt, und ſaget ihm, daß ich mich hier ein⸗ gekerkert befinde, und wie mir es ergeht. Er wird ſofort auf Unterſuchung meiner Sache dringen, und meine Unſchuld wird dann fuͤr mich ſprechen. Darauf antwortete er, in⸗ dem er mir die Hand reichte: das will ich. In demſelben Augenblicke ließ wie ein Gluͤckwunſch nicht weit von meinem Auf⸗ enthalte eine froͤhlich ſchallende Muſik ſich hoͤ⸗ ren, und ich, aufhorchend, fragte: was iſt das? Ehe er mir aber noch Antwort geben konnte, wurde die Muſik unterbrochen durch eine wimmernde und wehklagende Stimme, wie ich ſie ſchon oͤfters, obgleich nie ſo laut und ſchmerzvoll, in meiner Naͤhe gehoͤrt hat⸗ te. Da ſeht Ihr, ſagte er, wie froͤhliche Muſik Trauer erweckt, ſo koͤnnet Ihr auch glauben, daß aus Trauer Euch Freude kom⸗ men kann. Jener iſt wahrhaft zu beklagen,