Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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nun ſo ſehr meinen Muth, daß mir der Tod nicht ſo ſchrecklich mehr ſcheint, und ich will nicht laͤnger zoͤgern, mit dir zu eſſen, und mit dir aus einem Becher zu trinken. Darauf ich und trank mit ihm, und es war, als haͤtte ich mich mit ihm zum Tode vorbereitet.

Aber in der folgenden Nacht ward es in meinem Gefaͤngniſſe noch heller als zuvor, ein Tiſch mit den koͤſtlichſten Speiſen ſtand in der Mitte, und ein großer, voller Pokal glaͤnzte unter denſelben. Der roſenſtrahlende Juͤngling ſetzte zwei Stuͤhle, und rief: ſteht auf, heute nun auch mein Gaſt zu ſeyn.

Ich erhob mich, und indem die Schoͤn⸗ heit des Juͤnglings mit dem Gaſtmahle mir ins Auge ſtrahlte, war mir, als haͤtte mich irgend ein Geiſt, der nur des Nachts irdi⸗ ſches Leben hat, zu ſich eingeladen. Iſt es, daß ich ſterben ſoll, ſagte ich, ſo will ich vorher noch den ſchwellenden Wogen mich uͤberlaſſen, womit die Freude mich aufnimmt,