Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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Hand, und ſagte: Euer Freund! nein, ich darf es nicht ſeyn. Freunde theilen mit ein⸗ ander, und das darf ich nicht. O dann muß ich abermals, rief ich aus, Qualen des Hungers leiden! Was iſt das? fragte er; gerechter Gott! Ihr fuͤrchtet doch nicht 2 daß dieſe Speiſen vergiftet ſind, gab ich zur Antwort. Wohlan! da darf ich mit Euch theilen, entgegnete er, und den Augen⸗ blick er von der Speiſe. Es geſchieht, fuhr er fort, Euch zu erhalten, es geſchieht der zu dienen, der allein ich gehoͤre; mag ich auch ſterben. Und geduldet Euch ja, ſeht, ob ich nach dem Genuſſe am Leben bleibe. Sterb ich, ſo moͤgt ihr Euch erhalten. Und leb' ich, ſo will ich denken, daß ich doch Etwas, dieſes Mahl und dieſe Gefahr, mit Euch getheilt habe; o es iſt doch auch eine Gemeinſchaft. Mich duͤnkt, daß du ſchwaͤrmeſt, edler Juͤngling, verſetzte ich darauf; ich verſtehe nicht, was du meinſt, doch ſehe ich, du willſt, daß ich die mein Leben verdanken ſoll. Das erhebt