Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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die Gruft getragen wurde, ich hoͤrte noch die letzten Toͤne der Orgel, ich vernahm noch den Ungeſtuͤm des kaͤmpfenden Volks um mich und mitten hindurch flog wie eine weiße Taube durch den Gewitterhimmel Clemeneinens ſchimmernde Geſtalt aber Schwerter und Bajonnette umringten mich, und die Vorſtellung, wie ich rechts und links entfliehen koͤnnte, zuckte noch durch meine Glieder. Daruͤber ging mehr als eine Stunde hin, ohne daß eine Empfindung von Einſam⸗ keit in meine Seele kam. Wirſt du auch Muth haben, zu ſterben? fragte ich mich jetzt. Ob ich wohl alle Urſache hatte, mit meinem Schickſale, das mich ſo hin und her warf, unzufrieden zu ſeyn, ſo glaubte ich doch nicht, daß ich Entſchloſſenheit genug haben wuͤrde, in den Tod zu gehen; es ſchwebten auch gleich eine Menge Hoffnungsbilder her⸗ bei, die wie Blumen uͤber meinem Abgruͤnde hingen, und die Angſt und Bangigkeit nicht ganz aufkommen ließen. Hatte nicht Ctemen⸗