Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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tine mich erblickt, und aus einem goldenen Wagen die Haͤnde ringend, Schrecken und Mitleid geaͤußert? War nicht mein Oheim, mit dem Schwerte in der Hand, dem ſchwar⸗ zen Leichenzuge vorangegangen, befand er ſich alſo nicht in meiner Naͤhe, konnte er nicht gleich mit Huͤlfe herbei eilen? Doch wußte er es auch, daß ich es ſei, den dieß Schick⸗ ſal getroffen, und wer wird ihn von meinem Schickſale unterrichten? Dieſe Betrach⸗ tungen haͤtten mich nun wohl bei laͤngerer Fortſetzung auf das bringen ſollen, was jetzt zu bedenken war, naͤmlich auf die Erinne⸗ rung an den Brief, den ich bei mir hatte, auf den Ring, und das Geld, das ich eilends. in eine Fuge der Wand haͤtte verbergen ſollen. Aber leider fiel mir dieß in der Betaͤubung und Verwirrung meiner Gedanken nicht ein das Gefaͤngniß oͤffnete ſich, und es war damit zu ſpaͤt. Ein Richter trat herein, um ſich mit dem Protokoll meiner Perſon und vor allen Dingen meiner Sachen zu beſchaͤftigen. Zwe