Teil eines Werkes 
2. Theil (1813)
Entstehung
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Er ſchien faſt zu erſchrecken, da er das Bild ſah, heftete einen ſcharfen Blick auf mich, und befahl ſogleich einem andern, mich ungefaͤumt zum Koͤnige zu fuͤhren. Weil ich aber gar nicht willens war, die Feierlichkeit zu unter⸗ brechen, ſo ſagte ich auf der Haͤlfte des Weges zu meinem Fuͤhrer: es iſt nun ſchon gut, ich danke euch, Freund. Somit bekam ich den ſchoͤnſten Platz in der Kirche. Eben ward der Sarg mit Krone und Scepter herein ge⸗ tragen, und eine dumpfe Trauermuſic begann, welche die Andacht und den Schmerz uͤber den Berſtorbenen bei allen, die zugegen waren, ſehr vermehrte. Einige weinten ſogar, weil ſie ſich von dem Grunde der Traurigkeit wirk⸗ lich uͤberzeugt hielten, andere deshalb, weil ſie ſolches glaubend machen wollten. Da der Koͤ⸗ nig in Wahrheit ſich betruͤbte, ſo fehlte es den uͤbrigen an Thraͤnentuͤchern nicht, um ihre Augen dahinter zu verbergen. Nach beendigter Trauermuſic trat die Geiſt⸗ lichkeit an den Sarg, der nicht weit von mir