Teil eines Werkes 
2. Theil (1813)
Entstehung
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wenn du jetzt zu ihm riefeſt: ich bin dein Sohn! was wuͤrde geſchehen, welchen außer⸗ ordentlichen Auftritt wuͤrde das geben! Aber der Wagen war ſchon voruͤber, und bas Draͤn⸗ gen durch die Straßen wurde jetzt ſo arg, daß ich faſt zur Kirche getragen wurde. Als ich bis zu dem Eingange gekommen war, fand ich eine ſtarke Wache, welche den Uugeſtuͤm zuruͤck hielt, und auch mich einzudringen hin⸗ derte. Seht doch! ſprach ich zu mir ſelbſt, wer hat wohl mehr Recht, einem Begraͤbniſſe beizuwohnen als der Verſtorbene ſelbſt oder der, dem man es feiert! Ich muß noth⸗

wendig Zeuge von der Ehre ſein, die man mir

zugedacht hat. Zum Gluͤck fiel mir jetzt ein, daß ich ein Schutzbild trug, welches un⸗ ter allen Umſtaͤnden den Weg zum Koͤnige oͤfnet. Ich trat auf die Seite, zerrte an den Kleidern und riß es mit Gewalt heraus. Ei⸗ lend draͤngte ich mich damit durch die Menge, und zeigte es heimlich dem koͤniglichen Herolde, der mit einer Hellebarde uͤber den Einlaß wachte.

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