Teil eines Werkes 
2. Theil (1813)
Entstehung
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vor dem Altare ſtand, um dem Landesge⸗

brauche gemuͤß ihn zu oͤfnen, und den Ver⸗

ſtorbenen zum letztenmale dem Volke zu zei⸗ gen. Der ganze Hof blieb mit Anſtand auf ſeinen Plaͤtzen, aber ich ermangelte nicht, mich mit hinzuzudraͤngen, um zu ſehen, ob wirklich ein Menſch in dem Sarge laͤge, der meine Perſon vorſtellen könnte. Ich heſtete voll Staunen meine Blicke auf ihn, und wurde in der ausgeſtreckten Geſtalt einen Juͤngling gewahr, den ich noch kuͤrzlich unter den Raͤu⸗ bern gegen mich fechtend geſehn hatte. Seine Groͤße hatte ohngefaͤhr die meinige, aber im Geſichte glich er mir nicht im mindeſten, ich bildete mir ein, weniger wild und dabei liſti⸗ ger auszuſehn. Indeß hatte man die ſchwar⸗ zen Puncte hinter den Ohren nicht vergeſſen, die meine Hauptkenntzeichen ausmachten, und die Haare waren mit allem Fleiß ſo zuruͤck⸗ gelegt, daß jedermann die Geburtsmale deut⸗ lich ſehen konnte. Das Hinzutreten und

Beſchauen dauerte faſt eine volle Viertelſtunde.