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ten Braut entgegen.— Mit ſchallender Mu⸗ ſik ging es drauf von dannen, und ich hatte das Amt, Geld auszuwerfen, womit ich das Volk hin und her taͤuſchte. Aber auf einmal trat ein großer Mann an den Wagen, riß mir den Beutel aus der Hand, ſchlug mich damit um die Ohren, und ſagte: her da⸗ mit, du dummer Junge! Es war kein an⸗ derer als mein Vater, der einmal wieder im Lande umherſtreifte. Ich rief halt, halt! und haͤtte faſt gern geſehn, wenn man ihn einge⸗ fangen haͤtte, um ihn nach meiner Mutter fragen zu koͤnnen; aber es zeigten ſich meh⸗ rere Geſellen um ihn her, welche thaten, als ob ſie ihm den Beutel entreißen wollten, doch dabei nur die Abſicht hatten, ſeine Per⸗ ſon zu decken, und ihn den Blicken des Volks zu entziehen, welches ihnen denn auch meiſterhaft gelang. Dieſer Auftritt machte mich auf einige Zeit wieder nachdenkend, ſo daß ich an dem feierlichen Empfang in Thal⸗ feld und an der ganzen Hochzeit nicht vollen Gg 2


