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Antheil nehmen konnte. Aber ich erwachte aus meinem Traume, als gegen Abend der General aus der Stadt erſchien, Braut und Braͤutigam mit Geſchenken uͤberhaͤufte, aufs neue die Tiſche mit Wein uͤberfuͤllte, und durch die Freundſchaft, die er der Braut, mei⸗ ner Couſine, erwies, dem erſtaunten Braͤu⸗ tigam zu erkennen gab, in welchem nahen Verhaͤltniſſe er zu ihr ſtand, waͤhrend Rei⸗ nert bei der Flaſche ſaß, und ſich ruͤhmte, nur allein eine ſo kluge Tochter zu haben. Nach der Hochzeit kehrte Clara als Schaff⸗ nerin zu Reinert nach Schönau zuruͤck.— Zu mir aber ſprach der General: dich nehme ich in mein Haus.— Und ſomit verließ ich das ſchoͤne Landleben, und folgte meinem Oheim mit neuen Ausſichten und Erwartun⸗ gen in die Stadt.— Das iſt die Geſchichte meiner erſten Jugend.
Ende des erſten Theils.


