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heraus, und alles gerieth in Flucht und Un⸗ ordnung.
Conrad war ſchon nahe daran, wieder linksum zu machen, als zu ſeinem großen Troſt der Stabstrompeter, von luſtigen Bu⸗ ben gefuͤhrt, und von Waſſer triefend, end⸗ lich nachgehinkt kam.
Alles jauchzte laut auf bei ſeinem Anblick. Man hob ihn gleich auf den Wagen, und der Braͤutigam ſagte: nun blaſe, was das
heilige Zeug haͤlt. Da druͤckte der Stabs⸗
trompeter den langen ehernen Hals recht feſt an den Mund und bließ auf das Haus zu mit einem recht zitternden Ton. Gleich oͤfnete ſich die Thuͤr, und—— die Bleicherin trat heraus. Willſt du mich? ſprach ſie; da bin ich!— Von ihrer Erſcheinung wie von ei⸗ nem Blitzſtrahl uͤberraſcht ſprang Conrad den Augenblick vom Pferde, lief die Stufen hin⸗ auf und ſagte: Ja, wahrhaftig; ich bin des Wartens muͤde, dich will ich und keine andere.— Triumph! rief der Herold, friſch
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