453
— O-
Fuͤnf und zwanzigſtes Capitel. Hochzeit.
Endlich brach der erſehnte Tag an, und al⸗ les ging ſo geputzt hervor, daß kein Feſt in der Chriſtenheit dieſem Tage gleich kam. Conraden legte indeß der Zufall noch manches Hinderniß in den Weg, und es wurde end⸗ lich die hoͤchſte Zeit, ihm zu allen Raͤthſeln den Schluͤſſel zu geben, ehe er noch ganz da⸗ von lief.
Fruͤh fing das Feſt damit an, daß die Mu⸗
ſikanten vor der Abfahrt in Thalfeld fleißig
zechten, und daß der ſchwankvolle Stabs⸗ trompeter bei ihnen im Kreiſe umher mit vie⸗ len Ermunterungen zum Trinken den Mund⸗ ſchenk machte, was ihm nachher aber ſehr ſchlimm bekam. Der Vetter Schmidt trat vor die Thuͤr, um noch vor dieſem wichtigen Auszuge eine erbauliche Rede zu halten. Der


