Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
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rufend erſchien er mit ſeinen Schimmeln wie Donner und Blitz. Er wandte ſogleich den Wagen um und wir ſtiegen auf. Das iſt nicht ſcho, Jungfer Braut, ſagte er, zu entlaufen, wenn Hochzeit ſein ſoll; nein, Roſa, das iſt nicht ſchoͤn von dir. Roſa warf einen ſtolzen Blick auf ihn, und faßte dann ſeine Hand. Alle ſtimmten in ihre Erzaͤhlung mit ein, daß es uns viele Muͤhe gekoſtet hätte, den Cantor, der ſich hier durchaus mit dem Rittmeiſter haͤtte duelliren wollen, und daruͤber arretirt geweſen ſei, aus dem Ge⸗

faͤngniſſe zu befreien; einer nach dem andern

haͤtte gebeten, bis das Maaß der Bitten voll geweſen waͤre; aber der General, ſetzten wir mit Nachdruck hinzu, iſt ein guͤtiger Mann und wird auch zur Hochzeit kommen. Conrad ſtellte ſich, als ob er uns glaube, und das ganze Dorf jubelte bei unſerer Ruͤckkehr voll freudiger Hofnung, Roſa nun bald als Braut zu ſehn.