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Conrad fluchte und tobte; denn jeder ſah ihn darauf an, und fragte: Braͤutigam, wo haſt du deine Braut? Aber Reinert ließ ſo⸗ gleich zwei raſche Schimmel aus dem Stalle fuͤhren und ſie vor einen leichten Wagen ſpan⸗ nen. Hier, Conrad, ſprach er, habt ihr die ſchnellſten Fuͤße aus meinem ganzen Stall; macht euch damit auf zur Stadt, und holt euch eure Braut, denn alle Boten, die ich ausſende, kommen nicht wieder; wenn ihr ſelbſt kommt, wird ſie ſicherlich folgen. Der Braͤutigam war nicht wenig unwillig und
dachte bei ſich: wenn ſie mir noch viele Spruͤn⸗
ge macht, laß ich ſie mein Seel! noch vor der Kirche im Stich und nehme die ſchoͤne Bleicherin. Er hieb ſo grimmig auf die Schim⸗ mel ein, daß ſie unter ſich einen Feuerregen ſpruͤhten, und ſchnell wie falbe Hagelwolken vor einem Ungewitter flogen ſie mit ihm von dannen. Eben, da er in das Stadtthor hin⸗ einſprengen wollte, kamen Roſa und Clara und alle insgeſamt feierlich heraus. Uns zu⸗
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