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zum letztenmal vor der Hochzeit zu ſehen, und zu fragen, ob er ſie nun morgen zu ſei⸗ nem Vater nach Thalfeld heimholen koͤnnte. Wie gro war ſein Erſtaunen, als er hoͤrte: die Braut ſei verſchwunden; ihrer Pflege⸗ mutter zur Stadt nacheilend ſei ſie nicht wie⸗
der gekommen; auch der Cantor mit ſeiner
Geliebten werde vermißt, und der letzte Bote, den man darnach ausgeſandt habe, kehre auch nicht wieder zuruͤck.— Das ſind mir ſchoͤne Dinge, ſagte Conrad, morgen will ich Hoch⸗ zeit machen, und nun iſt keine Braut da. Konntet ihr ſie nicht beſſer aufbewahren? Ich foördre ſie von euch, Schwiegervater, ihr habt ſie mir verſprochen.— Ja doch, ja, ihr ſollt ſie auch haben, gab dieſer zur Antwort, ich denke jeden Augenblick, ſie ſoll kommen, ich weiß gar nicht, wo ſie ſo lange bleibt.— Sie ſahen um die Ecke, ſie ſtie⸗ gen auf den Boden, und ſchauten nach ihr, aber immer vergebens. In Thalfeld ſtand
der Koch aus der Stadt ſchon mit vorgebun⸗ I. Theil. Ff


