der General abermals, ſeine Unruhe ſtieg bei meiner Erzaͤhlung immer hoͤher. Man ſah, daß er mit ſich ſelbſt kaͤmpfte, und daß er Empfin⸗ dungen unterdruͤckte, die eben hervorbrechen wollten.„O meine ungluͤckliche Schweſter! ſagte er endlich mit halb erſtickter Stimme. Sie lebt alſo, ſie lebt!“ begann er aufs neue. Deine Mutter! O die Ungluͤckliche! Ich errathe alles; ich habe ſie gekannt; ſie ſtand in großem Anſehn bei Hofe; entfernt ſollte ſie enden; aber das Schickſal hat es anders gewandt; ich hoͤre ja, daß ſie noch lebt, ſo darf ich wieder hoffen. Wo iſt ſie, wo find' ich ſie?. Auf dieſe Frage konnte ich keine beſtimmte Antwort geben; aber der General beſchloß, Kundſchafter nach ihr auszuſenden, nur— behutſam, ſetzte er hinzu, und huͤllte durch mancherlei Worte ſeine Entſchließungen wieder in geheimnißvolles Dunkel ein. Nach jedem kleinen Umſtande, meine Mutter betreffend,
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