Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

*

446

dadurch wieder nach Hauſe zu kommen. Aber

es gab fuͤr mich kein Haus mehr, und ich mußre nun vollends die unterſte Stufe betre⸗ ten. Vom Bettler ſtieg ich aber ganz gewal⸗ tig, erſt zum Hirten und dann zum Leibpagen eines wohlanſehnlichen Amtmanns, und end⸗ lich gings beim Schuͤtzenkoͤnige vorbei zu der Wuͤrde eines Hausverwalters, als welcher ich jetzt vor Ihnen ſtehe. Soll ich indeß auch von meiner Abſtammung ſagen, ſo wird mir angſt und weh, denn ich habe meine Mutter ver⸗ lohren, und kann ſie nicht wieder finden. Wo iſt deine Mutter? fragte der General mit Haſt. Ich beſchrieb ſie, ſo gut ich konnte, und ſetzte hinzu: nach allem, was ich uͤber ſie habe erfahren koͤnnen, iſt ſie eine Ver⸗ bannte, und muß im Gebirge leben, um eine fruͤhere Schuld abzubuͤßen, aber ich kann ver⸗ ſichern, daß ihre Froͤmmigkeit die Tugend ei⸗ nes Heiligen uͤberſteigt. Soll ich berichten, wer mein Vater geweſen, ſo muß ich ant⸗ worten: ein Spitzbube. Du luͤgſt, ſagte