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nicht ſchon bei Karl's Aufforderung feig entfernt hat⸗ ten, machten keine Miene, in dem ungleichen Kampfe für ihn Partei zu ergreifen. Da erſchien zum Glücke ein ſauber gekleideter junger Arbeiter, der Karl per⸗ ſönlich kannte, auf dem Platze des Streites. In wenig Worten pries er Karl's Verdienſte, nannte ihn eines Freund des Volkes und forderte die Umſtehenden auf, ihn und die Prinzeſſin gegen die Beleidigungen ehrloſer Wichte zu ſchützen.
Die Rotte der Trunkenen zerſtreute ſich, ihrem Unmuth in unverſtändlichen Drohungen Luft machend. Der wackere Arbeiter aber, den ein günſtiges Geſchick zur rechten Zeit hergeführt, folgte auf Karl's Geheiß dieſem und der Prinzeſſin, um ſie vor weitern Zudring⸗ lichkeiten zu bewahren.
Der Kutſcher, welcher keinen bedeutenden Schadeu erlitten, machte ſich auf, die Pferde einzufangen.
Mit einem Blick des Dankes nahm die junge Königstochter, die ſich am rechten Fuße etwas verletzt hatte, die Führung Karl's an. Wohlbehalten brachte dieſer das zitternde Mädchen auf einem von ihr be⸗ zeichneten Seitenwege an die Hintertreppe der Reſidenz; der dort aufgeſtellte Portier vergaß faſt, der Prinzeſſin die Ehrenbezeigung zu erweiſen, ſo verblüfft war er, ſie mit einem Fremden Arm in Arm eintreten und


