Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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Als er den Park wieder betrat, erblickte er in geringer Entfernung in einer Seitenallee eine Equipage, deren ſcheu gewordene Pferde wie raſend dahinjagten. Vergebens ſuchte der Kutſcher die wilden Thiere zu bändigen, ſie rannten toll dahin, keinem Zügel mehr gehorchend; da plötzlich bogen ſie ab von der Straße, die Achſe des Wagens ſtreifte an eine der großen Pappeln, der Wagen ſtürzte, weit über den Bock ge⸗ worfen fiel der Kutſcher ins Gras, die Pferde aber ſprangen auf und ſetzten mit abgeriſſenen Strängen und einem Theil der gebrochenen Deichſel über Stock und Stein.

Karl lief zur Stelle und erkannte mit Ueberraſchung in der jungen ſchönen Dame, der er, von einem Hau⸗ fen Neugieriger umringt, aus dem Wagen half, ſeine fürſtliche Tänzerin, die Prinzeſſin Eliſabeth. Sie war ſehr blaß und noch mehr als über den Unfall ob der fremden, zum Theil feindſeligen Geſichter, die ſie an⸗ ſtarrten, erſchreckt. An den rohen Ausdrücken einiger Betrunkenen erſah Karl, wie nöthig ſeine Dazwiſchen⸗ kunft geweſen; ein paar in Lumpen gehüllte, ſehr ver⸗ dächtig ausſehende Männer wollten ſich ſchon über den Kutſcher, als ſie ſeine fürſtliche Livree bemerkten, her⸗ machen; ein Anderer ſchmähte die Prinzeſſin und ſchrie, auf Karl deutend: