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„Wo fand der Streit ſtatt und was veranlaßte ihn?“ fragte der Graf, ungeduldig über die Weit⸗ ſchweifigkeit des Generals.
„Wermuth“, nahm dieſer das Wort,„deſſen Braut erkrankte, wollte eben nach Hauſe. Er ſtand in der Garderobe und ſchnallte ſeinen Säbel um. Da traten aus einem Büffet nebenan einige Gardeoffiziere, dar⸗ unter Ihr Herr Sohn. Die jungen Herren ſchienen etwas zu tief in das Champagnerglas geſehen zu ha⸗ ben. Kaum wurden ſie Wermuth's anſichtig, als einer der Gardeoffiziere übermüthig rief:„Jetzt wird es erſt behaglich, das Pack macht ſich aus dem Staube, die Linie räumt der Garde das Feld.“—„Sie nimmt ſchon Reißaus!“ bemerkte ein Anderer.“
„Dieſe Aeußerung“, verſetzte Graf Ultritz—„es iſt bei dem feinen Bildungsgrad der jungen Herren aus den beſten Familien nicht anders anzunehmen— war eine völlig ſubjective, keineswegs für Wermuth's Ohren beſtimmte.“
„Mag ſein“, meinte der General.„Unglücklicher⸗ weiſe jedoch hörte er ſie und verſetzte:„Das iſt der Unterſchied zwiſchen uns, mein Herr; Ihr Terrain iſt der Ballſaal, dafür nahmen Sie Reißaus im Felde!““
„Damit ſpielte Wermuth auf das unglückliche Reitergefecht im letzten Feldzuge an. Doch war nur
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