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der Oberſt, der dabei fiel, ſchuldig, nicht das Regiment“, ſchaltete der Miniſter ein.
„„Dieſe Beſchimpfung“, erzählte der General wei⸗ ter,„fordert Blut!“ rief der ſo beleidigte Gardelieute⸗ nant.—„Es fragt ſich nur, weſſen Blut?“ erwiderte darauf Wermuth ruhig.„Ich gebe Ihnen gern Ge⸗ legenheit, morgen dieſe Frage zu erledigen.“ Mit die⸗ ſen Worten wollte ſich Wermuth entfernen.“
Der General fuhr fort:
„Morgen früh hätten die beiden Hitzköpfe ſich duellirt und die Sache war abgemacht. Jetzt miſchte ſich aber Ihr Herr Sohn, wie mir ſcheint, ſehr zur Unzeit und nicht mit vollem Rechte, ein.—„Du wirſt Dich gar nicht mit ihm ſchlagen“, rief der Rittmeiſter dem Lieutenant zu;„er hat die Garde der Feigheit im Felde angeklagt, er iſt dem Gerichte verfallen. Du beſudelſt Deine Hand, wenn Du dem Abenteurer die Ehre eines Zweikampfs gönnſt.“—„Ziſcht die junge Schlange auch ſchon?“ ſchrie nun Wermuth, die müh⸗ ſam errungene Faſſung verlierend.„Elender Knabe, der ſich hinter Geſetze verſteckt, was wiſſen Sie von Ehre? Sie werden mir mit dem Degen in der Hand Rede ſtehen, oder ich züchtige Sie mit der Ruthe, wie es ſolchen Kindern im Waffenrock geziemt.“—„Der Graf Ultritz“, verſetzte nun Ihr Sohn,„verachtet Ihre


