Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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Er legte ſich im Geiſte Alles zurecht, was er Tante Kathrin heute noch ſchreiben wolle.

Völlig einig mit ſich, wollte er ſich jetzt nach Hauſe begeben, um einen Eilboten nach der Villa abzufertigen, als der Gouverneur⸗General der Reſidenz zu ihm trat.

Wiſſen Sie ſchon den unangenehmen Vorfall, Excellenz? fragte der General, den Grafen beiſeite ziehend.Ihr Herr Sohn hatte mit dem Oberlieute⸗ nant Wermuth einen Wortwechſel, der beinahe einen ſchlimmen Ausgang nahm.

Iſt Theodor verwundet? ſtieß der Graf in ſei⸗ ner Angſt um den Sohn hervor.

Wo denken Sie hin! entgegnete der General. Man fiel dem raſenden Wermuth zeitig genug in die Arme; aber der Skandal, daß es im Hauſe eines Ade⸗ ligen zu einer ſolchen Scene zwiſchen Offizieren kam, iſt arg genug.

Um ſo ſtrenger wird man den Schuldigen be⸗ ſtrafen müſſen, verſetzte jetzt beruhigter der Graf.

Das wird geſchehen, verſicherte der Generel, obwohl Ihr Herr Sohn Wermuth ſchwer gereizt zu haben ſcheint. Ich bin befreundet mit Baron Billmann, fuhr er bedauernd fort,und es thut mir recht leid, daß ſein künftiger Schwiegerſohn ſich eines ſo großen Vergehens ſchuldig machte.