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raths dem Lande nähern mußte. Er fürchtete ſchon den Anblick deſſelben und hatte gute Luſt, ſeinen Namen zu ändern und an Bord eines Kriegsſchiffs zu gehen, das fürs Ausland beſtimmt wäre.
Als endlich all ſein Waſſer verbraucht war, landete er zu Plymouth und ließ ſich daſelbſt bewegen, an Mr. Singleheart zu ſchreiben. Dieſer kam augenblicklich zu ihm, und der gute Mann war über die Maßen erfreut, ſeinen Patienten ſo vollkommen herge⸗ ſtellt und in ſo guter Geſundheit zu finden, denn die Reiſe hatte
ihm vortreffliche Dienſte gethan. Aber jetzt war es Zeit zum Handeln.
Jack bat angelegentlichſt, zuvor noch einen Kreuzzug machen zu dürfen, aber der Rechtsgelehrte blieb feſt. Mit Thränen in den Augen ſah Jack die Yacht ohne ihn abſegeln und begab ſich mit Mr. Singleheart nach der Stadt. Lord und Lady Fortintower waren erſt kürzlich angelangt. Sir John begab ſich zu ihnen und blieb incognito in ihrer Wohnung. Wir haben übrigens jetzt keine Zeit, die Freude dieſes Wiederſehens zu ſchildern oder uns auf Erklärungen einzulaſſen. Die erſte Kunde, welche Mr. Scrivener davon erhielt, daß die Dinge doch nicht einen ſo ganz ruhigen Verlauf nähmen, beſtand in einem habes conpus Writ, welches ihm übermacht wurde, den Leib des Sir John Truepenny zum Vorſchein zu bringen. Dieß geſchah auf Anordnung des Lord Fortintower. Jetzt erſt verbreitete ſich das Gerücht, daß Sir John entkommen ſey. Die nächſte Maßregel war die Zuſammenberufung einer Jury, welche Jacks geiſtigen Zuſtand unterſuchen ſollte. Die Ordalie war ſtreng, aber unſer Held benahm ſich mannhaft und gelaſſen. Sie fand in Lord Fortintowers Wohnung ſtatt. Serivener hatte die Dreiſtigkeit, ihr mit einem Advokaten anzuwohnen. Dies wurde verhängnißvoll für ihn. Bei dem Verſuche, Lord Fortintowers oder vielmehr Jacks Rechtsfreunde in dem Verhör eines Zeugen Einhalt zu thun, welcher den Beweis herſtellte, daß Mr. Scrivener dem Ehebruche ſeiner eigenen Tochter Vorſchub gethan habe und dieſes Vergehen die nächſte Urſache zu


