Teil eines Werkes 
20. Band (1844) Jack am Lande / von Kapitän Marryat ; neu aus dem Englischen von Dr. Carl Kolb
Entstehung
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ſeiner Naſe, während eine Bibel auf ſeinen Knieen lag, aus wel⸗ cher er in feierlichem aber etwas einförmigem Tone die Erzählung von Jonas unglücklicher Reiſe nach Nineve vorlas. Die andere Perſon war ein junges Frauenzimmer in einer Kleidung, welche einen Widerwillen gegen die weltlichen Eitelkeiten bekundete, aber doch nicht ganz quäkeriſch genannt werden konnte. Ihr Antlitz war ſehr bleich, aber ungemein ſchön. Sie hielt die abgezehrte Hand des Patienten zärtlich in der ihrigen und ſah ihm mit liebevoller In⸗ nigkeit in die großen blauen Augen.

Als der ältliche Mann zu den Worten kam:aber Jona war binunter in die Schiffsſeiten geſtiegen, ſagte Jack:

Halt da, Kamerad, Ihr meint in den Raum.

Das Mädchen erglühte über und über und zitterte ungemein. Dies waren die erſten Worte, die er in einem verſtändigen Zuſam⸗ menhang mit dem, was um ihn vorging, gebracht hatte.

Bst! ſagte ſie.Seyd ſtille und wartet.

Jack rieb ſich die Augen aus, ſchaute umher und blickte dann auf die beiden Perſonen neben ſich; er rieb wieder und ſah ſich aber⸗ mals um aber was er entdecken konnte, ſchien ihn nicht zu befrie⸗ digen, denn er ſchüttelte troſtlos den Kopf.

Der alte Mann ſchloß ſachte ſeine Bibel; er konnte nicht mehr ſehen, denn ſeine Augen überflutheten von Thränen.

Das Mädchen verſuchte dann durch leichte Anſpielungen in Jack die Erinnerung an die Vergangenheit zu wecken und ſie in eine zweckmäßige Verbindung mit der Gegenwart zu bringen. Sie ent⸗ ſann ſich eines alten Liedes, welches ſie ſehr liebgewonnen hatte, weil ſie ihre eigene Lage darin ausgedrückt glaubte, und da es ſehr einfach war, ſo hatte ſie früher den Mann, den ſie anbetete, bald ver⸗ mocht, es gleichfalls zu lieben. 8 7

Die Worte, welche ſie jetzt mit gedämpfter Stimme zu einer langſamen und etwas wehmüthigen Weiſe ſang, lauteten folgen⸗ dermaßen:

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