Die Orgien ſchloffen gewöhnlich damit, daß Jack und der Ratten⸗ fänger alle Uebrigen unter den Tiſch tranken, und dann wurden die Helden des Wahlplatzes in einer Chaiſe, welche ein geordneter Diener kutſchirte, nach der Halle gebracht, um die Wirkungen ihrer Trun⸗ kenheit auszuſchlafen. Es lag Methode in Jacks Tollheit.
Der arme Mr. Singleheart betrachtete unſern Helden oft mit Blicken des tiefſten Bedauerns, und die Thränen traten ihm inſs Auge, wenn er verſuchte, ihn von ſeinem Treiben abzuziehen und zu veranlaſſen, daß er mehr auf das achte, was in ſeinem Hauſe vorgehe, und namentlich auf das Benehmen ſeiner Gattin ein wach⸗ fames Auge habe. Sein beſcheidener Ammanuenſis, Mr. Hawkins, ließ gleichfalls ſo deutliche Winke fallen, daß ſie wenigſtens ſeine Aufmerkſamkeit hätten erregen ſollen— aber Alles vergeblich. Jede Andeutung, daß er mehr zu Hauſe bleiben und ſich ſeiner Gattin nicht ſo ſehr entfremden ſolle, war ihm nicht nur zuwider, ſondern wurde ſogar mit Bitterkeit geahndet. Er war entſchloſſen, auf dem ſelbſtgewählten Wege in's Verderben zu rennen.
Es war der letzte Montag im Januar— eine helle, kalte Nacht, und der Schnee bedeckte in beträchtlicher Höhe die Felder. Sir John hatte ſich in ſeinem Klub ungewöhnlich luſtig gemacht und gegen Mit⸗ ternacht unter Beihülfe des Hundezüchters alle ſeine Zechgenoſſen unter den Tiſch getrunken. Diejenigen, welche nicht mehr im Stande geweſen waren, nach Haus zu wanken, lagen in einem Zuſtand von Betäubung um das Wirthshaus her. In der Bowle befand ſich noch einiger Punſch, und die beiden Helden ſaßen einander gegen⸗ über die Rolle des Democritus und Heraelitus ſpielend. Jack war lauter Scherz und Gelächter, während der Hunde⸗ und Roßdoktor die Augen voll Thränen hatte und ſich in Lamentationen erging. Letzterer hatte heute bereits ſeinen dritten Rauſch eingethan.
„Höre, Kamerad,“ ſagte Jack, vich verlange, daß Du augen⸗ blicklich Deine Augen ausſchwapperſt und Dein Geflcht zu einem breiten Grinſen verziehſt, oder ich will einen Merlpfriem verſchlucken,
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