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Sir Edward Fortintower ſchien in ſeinem Sechsundzwanzigſten jenes Neecplusultra, jene höchſte Vollkommenheit des menſchlichen Glückes errungen zu haben, weſche den nachdenkſamen Mann für den Beſitzer deſſelben zittern läßt. Jedes Ereigniß, das möglicherweiſe ſein Geſchick treffen konnte, ſchien auch, da es nothwendig einen Wechſel in ſich faſſen mußte, als natürliche Folge einen Mafel, eine Beeinträchtigung jenes übermäßigen Glückes, das ſichtlich ſein Loos war, mit ſich führen zu müſſen. In vollkommener Geſundheit, im Beſitze einer männlichen, kräftigen Geſtalt und mit einem ſchönen Antlitze begabt, ſtand er unter den übrigen Menſchen wie ein hehres Gebilde da, obſchon es nicht von ſeiner Race geſchieden war. Mit einem gewaltigen Geiſte, viel Witz und regem Eifer ausgeſtattet, hatte er einen Grad von intellektueller Vollkommenheit erreicht, der ſich zwar nicht mit den bloßen Zufälligkeiten ſeiner körperlichen Schön⸗ heit meſſen konnte, ihn aber doch in den Stand ſetzte, ſeine Rolle mit Anmuth zu ſpielen, in was immer für eine Geſellſchaſt ihn der Zufall werfen mochte. 3
Von allen ſeinen Talenten war übrigens eine leidenſchaſtliche und natürliche Beredtſamkeit das hervorſtechendſte. Er fühlte dies ſelbſt in vollem Grade und war natürlich ſtolz darauf. Kaum hatte ihm das Geſetz geſtattet, ſich Mann zu ſchreiben, als er ſchon ſeine Stelle unter den Senatoren des erſten Reichs der Welt einnahm, und obgleich er bis jetzt nicht vielen perſönlichen Einfluß beſaß, war er doch der allgemeine Gegenſtand der Bewunderung und, der Muth⸗ maßung Aller zuſolge, beſtimmt, eines Tags die Haupttriebfeder in dem Geſchicke des größeren Theils der civiliſirten Welt zu werden. Dies war eine hohe und ſehr werthvolle Auszeichnung. Die hoch⸗ ſtrebenden jungen Männer des Tages zollten ihm allgemein ihre Hul⸗ digung, und wo immer er auftreten mochte, erregte er augenſcheinlich ſtets jenes Aufſehen, das fuͤr ſeinen Gegenſtand ebenſo ſchmeichelhaft als gefährlich iſt.
Für einige übelvergoltenen Verdienſte ſeiner Vorfahren war Ed⸗


