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mehr niedergeſchlagen, als zornig zu ſeyn und ſprach kein Wort, bis er genau vorn auf dem Bruſtholze ſtand, wo geſtern noch die hoch⸗ rothe Göttin in aller ihrer goldenen Glorie geprunkt hatte— freilich ein kläglicher Subſtitut, denn wir haben bereits geſagt, daß Fire⸗ braß ein kleiner Mann war, und der Mantel, welchen er haſtig über ſich geworfen, trug durchaus nicht dazu bei, die Würde ſeiner Außen⸗ ſeite zu erhöhen.
Eine Weile blieb er troſtlos in dieſer Haltung ſtehen, indem er bald ſehnſüchtig nach dem Waſſer uiederſchaute, als wolle er darin ſeinem unerträglichen Elende ein Ende machen, bald wüthend um ſich herblickte, wie wenn er irgend ein Opfer ſuchte, um es dem Anden⸗ ken der Hingeſchiedenen zu weihen. Die Scene war zu bitterkläglich, um lange währen zu können, denn als ſeine Augen auf die Flagge des frommen Contreadmirals fielen, ballte er die Fauſt und ſchüttelte ſie drohend in jene verhaßte Richtung. Dann verließ er haſtig ſeinen augenfälligen Poſten und ging wie ein Mann, dem das Theuerſte ge⸗ raubt wurde, nach ſeiner Kajüte hinunter, das einemal ſich ſchwer⸗ fällig auf die Schulter ſeines erſten Lieutenants lehnend und dann wieder unverſtändliche, kaum hörbare Flüche vor ſich hinmurmelnd.
Als er die Thüre ſeiner Kajüte erreicht hatte, blieb er ſtehen, ergriff mit Wärme die Hand des erſten Lieutenauts und ſprach fol⸗ gendermaßen:
„Mein lieber Freund, die Sache geht mir mehr zu Herzen, als ſie eigentlich werth iſt; aber ich werde der Gegenſtand des Gelächters für die ganze Flotte werden. Begebt Euch zu dem Admiral an Bord, ſobald Ihr glaubt, daß er auf ſey, und erſtattet über den ganzen Vorfall den beſtmöglichen Bericht. Und hört, Tauthauſe, ich will Euch eine Gunſt erweiſen— eine große Gunſt. Ich habe im Sinne, dieſen pſalmſingenden Sohn einer Hündin herauszufordern und ihn, wenn anders noch Kraft im Schießpulver liegt, niederzuſchießen. Ihr, mein Junge— Ihr ſollt mir ſekundiren. Schickt mir den Doktor— ein ſauberer Contreadmiral das! Schickt mir den Doktor.“


