Herrlichkeit das Haar kräuſelte und ſeiner ſchönen Frau geſtattete, die Garderobe des gnädigen Herrn unter ihre Obhut zu nehmen. Wie ärmlich werden doch manche Leute von dem undankbaren Vater⸗ lande belohnt— doch wir können dies nicht ändern. Beſagter Marineroffizier, Sepet geheißen, erhielt die Weiſung, daß es zu ſeinem Dienſt gehöre, den Verluſt des Mariners dem Kapitän zu melden, da derſelbe, wenn anders Wache gehalten worden, unter der ſeinigen verſchwunden wäre;„und Mr. Sepét,“ fügte der erſte Lieute⸗ nant bei,„Ihr könnt dann eben ſo gut den Bericht erſtatten, daß der ganze Figurenkopf mit dem Mariner deſertirt ſey, folglich das Bruſtholz ſo kahl daſtehe, wie eine flache Hand. Ihr könnt dies ja ſagen und ſehen, wie es der Kapitän aufnimmt.“
„Aber was geht mich der Figurenkopf an?“ verſetzte der junge Sepét, welcher juſt noch Hirn genug hatte, um zu bemerken, daß der
Dienſt mit einiger Gefahr verbunden war.
„Was er Euch angeht? Tauſend alle Welt— Alles junger Mann! Die Damen waren folgerecht Eurer ſpeziellen Hut anvertraut. Der Mann, der ihnen als Wache beigegeben war, ſtand unter Eurem Befehle, und die ganze Sache hätte nicht ſtatthaben können, wenn
Ihr der vorgeſchriebenen Ordre gemäß mit Eurer Wache die Runde
gemacht hättet.'s iſt indeß eine bloße Kleinigkeit— der Verluſt des Mannes kommt hauptſächlich in Betracht. Beeilt Euch; es iſt keine Zeit zu verlieren— marſch!“
Der arme Teufel ſchlich ſich nach der unter der Hütte befind⸗ lichen Kajüte hinunter, und ſeine Kameraden, die einer ſchleunigen Exploſion entgegenſahen, pflanzten ſich in zwei Zeilen vor der Thüre auf. Sie durften nicht lange harren. Nach ein paar Minuten ließ ſich ein Flüchegeklapper vernehmen, worauf krachend die Thüre auf⸗ flog und Mr. Sepét mit geſträubten Haaren über die Schwelle her⸗ auseilte, während der Fuß des Kapitäns in dichter, obgleich ſehr un⸗ ſchädlicher Berührung hinter ihm ſichtbar wurde. Das Entſetzen des Flüchtlings ließ ſich einigermaßen entſchuldigen, denn ſein Verfolger
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