Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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und ich gingen wichtiger Geſchäfte halber hinaus, und kehrten erſt nach einer Viertelſtunde zurück. Als wir wieder hineinkamen, eilte Cecilie ihrer Mutter entge⸗ gen, und umarmte ſie, während Harcourt mir ſchwei⸗ gend die Hand drückte. Wir ſetzten uns hierauf, und ich erzählte ihnen die Geſchichte meiner zweiten Wan⸗ derſchaft wie ich faſt gehangen worden wie ich in Wahnſinn verfallen wie ich Quäker und Apo⸗ theker geworden was mit meinen früheren Lebens⸗ ereigniſſen eine gar abenteuerliche Geſchichte ausmachte.

»Aber, Japhet, wenn es erlaubt iſt, zu fragen, war die Dame, mit welcher ich Sie geſtern in der Kirche ſah, Miß Temple?«

Sie war es.

»Cecilie, dann wird Ihre Sthüöndeit in Gefahr ſein, ausgenommen in meinen Augen, verdunkelt zu werden, wenn ſie in Ihrer Geſellſchaft erſcheint.«

»Wie können Sie ſagen, ausgenommen in Ihren Augen, Mr. Harcourt,« erwiederte Cecilie;»denn Ihre Bemerkung beweiſ't, daß ſie auch in Ihren Augen be⸗ reits verdunkelt iſt. Ich bin nicht wenig geneigt, Sie zur Strafe abermals zu verbannen, bis Sie ſie zu mir

bringen, damit ich ſelbſt urtheilen kann.«

»Wenn ich abermals verbaunt werde,« erwiederte Harcourt,»ſo muß ich zum zweiten Male mich an De Benyon wenden, um mir die Rückkehr möglich zu ma⸗ chen. Ich zweifle nicht, daß er ſie Ihnen zuführen kann.

»Und es vielleicht in dieſen Tagen thun wird, Ce⸗ cilie,« fiel ich ein.

»O thu' es, Japhet. Ich werde ſie ſo innig lieben.

»Du mußt noch ein wenig Geduld haben; ich bin

noch nicht ſo weit mit ihr, als Du es mit Harcourt

biſt. Bei mir fehlt noch die Einwilligung der ſämmt⸗