Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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Wie es Dir beliebt,« erwiederte mein Vater höchſt aufgebracht;»aber mir däucht, wenn ich Dir befehle, Dich zu verlieben, ſo iſt es Deine Schuldigkeit, zu ge⸗ horchen.«

»Geſetzt, daß ich mich in eine Dame verliebte, die Ihnen nicht gefiele, würden Sie es mir erlauben, ſie zu heirathen?«

»Nein, ganz beſtimmt nicht.

»Iſt es denn aber vernünftig, zu erwarten, daß ich heirathe, ohne meine Zukünftige zu lieben?«

»Ich habe auch nicht aus Liebe geheirathet.«

Freilich, erwiederte ich, mich ein wenig vergeſſend: » und es iſt eine ſaubere Geſchichte daraus geworden.

»Ja,« rief mein Vater in Wuth aus,»indem ich einen ungehorſamen, undankbaren, unverſchämten Tau⸗ genichts von Sohn bekam.

»Mein theurer Vater, ich wüßte nicht, daß ich ei⸗ nen Bruder hätte.« 4

»Ich meine Dich, Menſch.«

Sir, um Ihnen zu beweiſen, wie ungerecht Sie ſind, und wie wenig ich Ihre Vorwürfe verdiene, ver⸗ ſpreche ich Ihnen, mich zu verheirathen, ſobald Sie es wünſchen.

»Habe Dank, mein Junge, das iſt gut von Dir; Du biſt meine Stütze und mein Schatz, und ich ſegne den Tag, der Dich in meine Arme geführt hat. Wohl⸗ an, ſieh Dich unter den jungen Damen nach einer Ehe⸗ genoſſin um.

»Nein, Sir, ich will es Ihnen überlaſſen⸗ wäͤhlen Sie für mich, und ich werde Ihnen Folge leiſten.«

»Nun gut, mein lieber Junge! Ich werde morgen mit Mr. Maſterton über die Sache reden.« 3

Der General drückte mir mit Rührung die Hand