Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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Stellung in der Geſellſchaft wieder einnähmen, und

ſeine Pflicht ſei es, ſich darein zu fügen. Meine Be⸗

merkungen ſchienen dem alten Herrn ſchlecht zu beha⸗ gen, und er äußerte, daß er andere Erwartungen von Ihnen hege. Ich erwiederte, es ſei unmöglich, daß wir unſere Natur verwandelten, und das andere Ge⸗ ſchlecht würde Reize haben, denen Sie nicht im Stande ſein würden, zu widerſtehen, es würde daher auch ei⸗ nen großen Theil Ihrer Zeit in Anſpruch nehmen. Das einzige Mittel, ſagte ich, ſich ſeiner Geſellſchaft zu ver⸗ ſichern, iſt, mein theurer Sir, daß Sie ihn mit einem verſtändigen, liebenswürdigen jungen Frauenzimmer ver⸗ heirathen, das fern von dem Strudel der vornehmen Welt gelebt hat, und an einem häuslichen Leben Ver⸗ gnügen findet. Der Gatte einer ſolchen Frau wird denn ebenfalls häuslich werden, und Sie werden ſämmt⸗ lich ſehr glücklich ſein. Ihr Vater pflichtete mir bei, und ſchien ſehr begierig, den Plan auszuführen. Ich lenkte darauf das Geſpräch auf Miß Temple, ließ fallen, es wäre mir bekannt, daß Sie einige Zuneigung zu derſelben hätten, rühmte ihre Schönheit, Klugheit u. ſ. w., ſagte, daß ich aus Theilnahme an Ihnen mich an ihren Wohnort begeben, ihre Bekanntſchaft gemacht, und daß ſie mir ausnehmend gefallen hätte; ſeitdem ſie ſich mit ihren Verwandten in London aufgehalten, hätte ich ſie häufig geſehen, eine hohe Meinung von ihr be⸗ kommen, eine ſo große Zuneigung zu ihr gefaßt, und mich ſo ſehr überzeugt, daß ſie gerade die Perſon ſei, welche Sie glücklich und häuslich machen würde, daß ich, da ich ſelbſt keine Familie hätte, nicht abgeneigt wäre, ſie zu adoptiren. Jedenfalls ſei ich entſchloſſen, wenn Sie ſie heiratheten, ihr an ihrem Hochzeitstage ein nicht Unbeträchtliches mitzugeben.