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barkeit beſeelt und daneben ſo reizend war;— doch ſie war eine Erbin und ich ein jüngerer Bruder. Lady de Clare beſtand indeſſen fortwährend darauf„ daß ich meine Beſuche in ihrem Hauſe nicht einſtellte, und ich war unentſchloſſen, was ich thun ſollte, als der Tod meines ältern Bruders mich in die Lage verſetzte, mich um Ceciliens Hand bewerben zu können. Meine Be⸗ ſuche wurden häufiger, Lady de Clare duldete meine Bewerbung, und ich hatte keinen Grund, mich über Ceciliens Benehmen gegen mich zu beklagen. So ſtan⸗ den die Sachen bis zu dem Tage, an welchem Sie ſo unverhofft erſchienen, und gerade in dem Augenblicke, als Sie eintraten, hatte ich, mit der Mutter Bewilli⸗ gung, Cecilien meinen Antrag gemacht, und erwartete unter Hoffnung und Furcht ihre Erwiederung. Kann es Sie daher Wunder nehmen, Japhet, daß wir durch die plötzliche Rückkehr des längſt verloren Geglaubten Alle in eine gewiſſe peinliche Spannung verſetzt wur⸗ den? oder daß ein junges Frauenzimmer, eben im Be⸗ griff, über den wichtigſten Schritt ihres Lebens zu ent⸗ ſcheiden, ſich beim Eintritt eines Dritten verwirrt und aufgeregt fühlte, mochte derſelbe ihr auch noch ſo theuer als Bruder und Wohlthäter ſein?«
„Ich bin vollkommen zufriedengeſtellt, Harcourt,⸗ erwiederte ich,»ich will hin, und ſo bald als mög⸗ lich meinen Frieden machen.⸗ 4
»Ach, Japhet, wenn Sie wüßten, wie bekümmert Cecilie iſt, Sie würden ſie bemitleiden und ſie noch mehr lieben. Auch ihre Mutter iſt ſehr betrübt. So⸗ bald Sie fort waren, bat ſie mich, Ihnen nachzueilen und Sie zurückzubringen. Ceeilie hatte ſich noch nicht erklaͤrt; ich bat, bevor ich ging, um ihr Jawort, allein ſie weigerte ſich, ich glaube, um meinen Eifer zu bele⸗


