Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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844 »Du hältſt mich zurück, Suſanne. »Ich darf Dich mit Deinem Vater nicht entzweien, Japhet, es wäre kein Beweis meiner Liebe aber 1 wirklich, Du biſt eigenſinnig. 6»Gott ſegne Dich, Suſanne,« ſagte ich, als ich in dem ſtreitigen Punkte den Sieg errungen hatte, und eilte in den Wagen. Mein Vater war ein wenig uͤbellaunig, als ich in ſein Zimmer eintrat, und forſchte etwas ſcharf nach, b wo ich geweſen wäre. Ich beſchwichtigte ihn halb und

halb dadurch, daß ich ihm Lord Windermears höfliche Beſtellung mittheilte; er ſetzte jedoch ſeine Fragen fort, und obgleich ich ihm bewieſen hatte, daß ſich ein De Be⸗ nyon nie einer Unwahrheit ſchuldig machen könne, ſo fürchte ich doch, daß ich ihm bei dieſer Gelegenheit ein halbes Dutzend Lügen aufheftete. Ich tröſtete mich in⸗ deſſen mit der Erwägung, daß das Ehren⸗Geſetzbuch der faſhionablen Welt verlangt, daß ein Mann nöthigen⸗ falls, wo eine Dame betheiligt iſt, die Unwahrheit redet; weshalb ich denn meinem Vater ſagte, ich wäre durch die Straßen gefahren, hätte mir die Häuſer ange⸗ ſehen, und vor einigen angehalten, um ſie im Inneren genauer zu beſchauen. Mein Vater glaubte, daß ich mich nach einem Haufe für ihn umgeſehen, und war zu⸗ frieden geſtellt. Glücklicherweiſe war ich mit Mieth⸗ pferden gefahren; wären es ſeine eigenen geweſen, ſo würde ich in eine böſe Klemme gerathen ſein. Pferde ſind die einzigen Gegenſtände einer häuslichen Einrich⸗ tung, gegen welche die Mänuner Rückſichten nehmen, und mit welchen die Damen kein Erbarmen haben.

Ich hatte Maſterton verſprochen, am nächſtfolgenden Tage bei ihm zu Mittag zu eſſen. Mein Vater hatte eine große Abneigung gegen den alten Herrn gefaßt, 8

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