Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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genoſſen zurückkehren, ſo daß ich allen Verſuchungen ausgeſetzt bleibe? Theuerſte Suſanne, Du mußt es wiſ⸗

ſeu, wie lange, wie innig ich Dich geliebt habe, Du weißt es, daß ich zufrieden mit Dir gelebt haben und geſtorben ſein würde, wenn ich nicht genöthigt geweſen wäre, dem Rufe hierher zu folgen. Willſt Du mich jetzt erhören, oder weiſeſt Du mich von Dir?«

Ich ſchlang meinen Arm um ihren Leib, ſie ließ ihren Kopf auf meine Schulter ſinken, und brach in Thränen aus.

Sprich, Theuerſte, ich kann dieſe Ungewißheit nicht länger ertragen.

»Ich liebe Dich, Japhet,« erwiederte ſie endlich, mich zärtlich durch ihre Thränen anblickend,»aber ich weiß nicht, ob dieſe irdiſche Liebe nicht vielleicht meine Neigung für den Himmel geſchwächt hat. Iſt es der Fall, ſo wolle Gott mir verzeihen, denn ich kann es nicht ändern.«

Nach dieſem Bekenntniß lagen wir einige Minuten, die uns Augenblicke zu ſein ſchienen, einander in den Armen. Suſanne machte ſich zuerſt los.

»Theuerſter Japhet, Dein Vater wird ſehr unzu⸗ frieden ſein.«

Ich kann es nicht ändern, a erwiederte ich, ⸗ich werde mich ſeinem Unwillen unterwerfen.

»Aber, Japhet, warum willſt Du Dich dem Zorne Deines Vaters ausſetzen?«

Wohlan,« erwiederte ich, und ſuchte ihre Lippen zu erreichen,»ſo will ich gehen.«

»Nein, nein wirklich, Japhet, Du forderſt zu viel es iſt nicht ziemlich. Dann gehe ich nicht. Denk' an Deinen Vater.