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»„Ich danke Dir, Suſanne, es war ſehr gütig von Dir, daß Du meine Bitte erfüllteſt. Ich habe mich nie glücklicher gefühlt, als ſo lange ich mit Dir im Wagen ſaß.«
„Ich habe ſowohl Unterhaltung, als Belehrung ge⸗ habt, Japhet, und bin Dir Dauk ſchuldig. Willſt Du wiſſen, was ein Mal in meinem Innern vorging?⸗
»Nun?— ſag' es mir.“
»Als Du zu uns kamſt und ich Dich kennen lernte, war ich ſo zu ſagen Deine Fuͤhrerin, und vielleicht eine anmaßliche, und Du hörteſt auf mich— jetzt iſt es umgekehrt— wir ſind in die Welt verſetzt, und nun biſt Du Führer, und ich höre Dir zu, und gehorche Dir.⸗
»Weil ich, Suſanne, als wir uns kennen lernten, gar ſehr im Irrthum war, zu wenig an ernſte Dinge gedacht hatte, und Du geeignet warſt, meine Führerin zu ſein; jetzt dagegen befinden wir uns mitten in der Welt, die ich beſſer kenne, als Du. Damals wieſeſt Du mich zurecht, wenn ich Unrecht hatte, und jetzt ergänze ich, wo Dein Unterricht mangelhaft geweſen iſt. Doch, was Du von mir gelernſt haſt, Suſanne, iſt mit den koſtbaren Lehren nicht zu vergleichen, die ich aus Deinem Munde vernahm— Lehren, die, hoffe ich, keine Be⸗ rührung mit der Welt jemals aus meinem Gedächtniß verwiſchen wird?
»O, das freut mich, Dich ſo reden zu hören. Ich färchtete, daß die Welt Dich verderben würde, Japhet, — aber ſie wird es nicht— wird es gewiß nicht?⸗ »Nein, ſo lange ich Dich in meiner Nähe habe, gewiß nicht. Aber Suſanne, wenn ich wieder in der Welt leben muß, ſag mir, wirſt Du mich dann zuruͤck⸗ weiſen?— mich verlaſſen?— zu Deinen Glaubens⸗


