Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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die zu Deiner Genoſſenſchaft ſich hielten und derſelben vollkommen unwürdig waren, kennen gelernt; ſie ſuchten durch äußeren Schein und Heuchelei zu erſetzen, was ihnen an Liebe und Gerechtigkeit gegen ihre Mitmeuſchen abging. Glaub' mir, Suſanne, es giebt gute und fromme, menſchlich und liebevoll geſinnte, gewiſſenhafte und ſtreng rechtliche Leute in dem bunten Haufen um uns her. Es iſt nothwendig für die Geſellſchaft, daß die Reichen ihr Geld für Ueberflüſſigkeiten hingeben, damit es den Armen nicht an Lebensunterhalt gebricht.

Laß Dich deshalb künftig durch äußerliche, nichts be⸗ deutende Dinge nicht täuſchen.

»Du haſt mich ſchon zu einer großen Aenderung meiner Meinungen bewogen, Japhet, und eben daſſelbe hat Dein unterhaltender Freund, Mr. Maſterton, ge⸗ than, der uns zwei Mal beſucht hat, ſeit wir in Lon⸗ don ſind; aber iſt es nicht Zeit, nach Hauſe zurückzu⸗ kehren?«.

Es iſt wirklich ſpäter, als ich dachte, Suſanne,⸗ erwiederte ich, nachdem ich auf meine Uhr geſehen,»und ich fürchte, daß mein Vater wegen meines langen Aus⸗ bleibens ungeduldig ſein wird. Wir wollen nach Hauſe fahren.«.

Wir lehnten uns in dem Wagen zurück, und zufällig berührte meine Hand Suſannens Hand, die auf dem Kiſſen neben ihr ruhete; ſie wurde nicht zurückgezogen. Der Leſer kann ſich leicht denken, was ich dachte, die Gedanken Suſannens kann ich ihm nicht offeubaren; aber genug, wir ſaßen ſchweigend Hand in Hand, bis

der Wagen vor Cophagus Wohnung hielt. Ich führte Suſaune in das Haus, und ging auf ein paar Augen⸗ blicke mit hinauf. Mrs. Cophagus und ihr Gatte waren

ausgegangen.