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bereit zeige, von den Vorſchriften unſeres Glaubens abzuweichen?« ſagte ſie lächelnd.
»Ich erkenne Deine Güte und welch ein großes Opfer Du bringſt, um mir gefällig zu ſein, Suſanne,⸗ erwiederte ich;»doch laß uns keine Zeit verlieren.⸗
Ich führte ſie an den Wagen, und wir fuhren ab nach dem Park. Es war ein ſchöner Tag, und der Park voll von Fußgängern und Wagen. Suſanne war über das für ſie neue Schauſpiel nicht minder erſtaunt, als es ſie ergötzte.
»Suſanne,« ſagte ich,„wenn Du dies nun einen
Eitelkeitsmarkt neunen wollteſt, ſo würdeſt Du nicht ganz Unrecht haben; aber es iſt auch zu bedenken, daß viel Gutes daraus hervorgeht. Eine beträchtliche An⸗ zahl fleißiger Menſchen findet durch den Bau und die Verzierung dieſer glänzenden Wagen, durch die An⸗ fertigung dieſer prachtvollen Kleider Beſchäftigung und Brot für ihre Familien! Die Eitelkeit bewirkt, daß das Geld nicht aufgehäuft wird, ſondern durch mannichfachen Umlauf Tanſenden ihren Unterhalt, oder edlere Lebens⸗ genüſſe zuführt.«
„»Die Bemerkungen ſind richtig, Jaͤphet, aber Du haſt in der Welt gelebt und viel davon geſehen; ich komme nur eben aus der Eiſchale hervor, und bin ganz Verwunderung. Ich habe in einer kleinen eigenen Ge⸗ dankenwelt gelebt, war vom Nebel der Unwiſſenheit um⸗
geben, und weil ich ihn nicht zu durchdringen vermochte,
hielt ich mich für weiſe, ohne es zu ſein.⸗
„» Meine theure Suſanne, es geht bunt her in dieſer Welt, die nicht eben ſchlecht iſt— es iſt ſo viel Gutes als Böſes darin. Die Sekte, welcher Du angehörſt, meidet ſie— kennt ſie nicht— iſt ungerecht gegen ſie.
In Reading, wie ich Dir ſagen will, habe ich Viele, *..


