Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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9 telſacks genügende Aufklärung gewährt haben würde, doch die Zeugniſſe, die den Friedensrichtern ſo entſchei⸗ dend ſchienen, nicht entkräftet haben. Ich ſetzte meine einzige Hoffnung darin, daß der Strauchdieb bekennen würde, ich ſei kein Theilnehmer geweſen, und ich er⸗

kannte, wie wichtig ſeine Geneſung und Aufrichtigkeit

4 für mich war. Ich wußte, daß die Aſſiſen vor der Thur

2 waren, und harrte ungeduldig auf das Erſcheinen des Gefangenwärters, um Erkundigungen von ihm einzu⸗ ziehen.. Als es Nacht geworden war, ſchaute er durch eine, oben in der Thuͤr angebrachte kleine Oeffnung, denn es lag ihm ob, die Runde zu machen, um ſich zu über⸗ zeugen, daß Alles in Ordnung ſei. Ich fragte ihn, ob ich mir einige Gegenſtände, wie Federn, Dinte, Schreib⸗ papier u. ſ. w. kaufen dürfe. Da ich nicht als Sträf⸗ ling, ſondern nur als Verdächtiger eingeſperrt worden 4 war, wurde es mir geſtattet, wiewohl es den Verbre⸗ chern, die man zum Gefängniß und zu harter Arbeit verurtheilt, verweigert worden wäre. Der Gefangen⸗ wärter erbot ſich, am folgenden Morgen, was ich ge⸗ wünſcht, herbeizuſchaſſen. Ich ſagte ihm gute Nacht und warf mich auf mein Lager. Erſchöpft durch kör⸗ perliche Anſtrengung und geiſtige Leiden, ſchlief ich ohne zu träumen und ununterbrochen bis zum andern

Morgen. Als ich erwachte, und meine Gedanken zu

53 ſammeln mich bemühete, hatte ich eine verworrene Vor⸗

8 ſtellung, daß mein Gemüth durch etwas, das der Schlaf

4 nicht hatte vertreiben können, niedergedrückt werde.

Was iſt es?« dachte ich; und als ich die Augen auf⸗

ſchlug, entſann ich mich, daß ich, Japhet Newland, der

erſt zwei Nächte vorher in dem Hauſe Lady de Clare's auf den ſchwellenden Dunen des vom Glücke Begünſtig⸗

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