Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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mich neben dem Verwundeten antraf, iſt dem Leſer ſchon wekaunt.. 3 Der zweite Zeuge, der aufgerufen wurde, war der Jude, von dem ich die Kleidungsſtücke gekauft hatte. Er erzählte Alles, was zwiſchen uns vorgefallen war, und erhärtete eidlich, daß er mir die in dem, von dem Straßenräuber zurückgelaſſenen Bündel befindlichen Klei⸗ dungsſtücke und den Stock verhandelt. Sodann zeigte der Häſcher das bei mir vorgefundene Geld und den Brillantring vor, und gab an, daß ich, als ich ergriffen worden, zu entkommen geſucht habe. Der Richter fragte

mich hierauf, ob ich zum Beweis meiner Unſchuld et⸗

was vorzubringen habe.

Ich erwiederte, daß ich unſchuldig ſei; ich hätte frei⸗ lich meine eigenen Kleider verkauft, und andere nebſt einem Stocke von dem Juden erſtanden; als ich vor einem Wirthshauſe geſeſſen, ſei ich von einem Manne aufgefordert worden, ſein Pferd zu halten, und während ich dieſes gethan, habe mir Jemand mein Bündel und meinen Stock geſtohlen; ich ſei nach Hounslow zu⸗ gegangen, und indem ich einem Mitmenſchen Beiſtand geleiſtet, der, wie ich allerdings glaubte, von Anderen mißhandelt worden wäre, nur den Gefühlen der gewöhn⸗ lichen Menſchenliebe gefolgt; bei der Erfüllung die⸗ ſer Pflicht hätten mich die Häſcher ergriffen, und ich würde mich gern von ihnen vor den Richter haben füh⸗ ren laſſen, wenn ſie nicht den Verſuch gemacht, mir Handſchellen anzulegen, gegen welches Anſinnen ſich mein Stolz empört habe; ich hätte daher den Häſcher zu Boden geſchlagen und zu entkommen geſucht.

»Eine ſehr ſcharffinnige Vertheidigung, das muß ich geſtehen,« bemerkte einer der Friedensrichter. Wo«

In dieſem Augenblicke öffnete ſich die Thuͤr und eben