Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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Viertes Kapitel.

Schlimmer und immer ſchlimmer. Wenn ich aus dem Gefängniß komme, ſo geſchieht es nur, um aus der Welt zu gehen. Ich bin entſchloſſen, mein Geheimniß mitzunehmen.

Die Handſchellen wurden mir jetzt, ohne daß ich Widerſtand geleiſtet hätte, angelegt, und zwei Häſcher führten mich nach Hounslow ab, während die Anderen zurückkehrten, um den Verwundeten in Gewahrſam zu

nehmen. Sobald wir anlangteu, wurde ich in das Ge⸗ fängniß gebracht, weil die Richter vor dem andern Mor⸗ gen ſich nicht verſammeln würden, und man überließ mich meinen Betrachtungen. Vorher jedoch wurden meine Taſchen von den Häſchern durchſucht, die mir meine ganze Baarſchaft und einen Brillantring abnah⸗ men, den ich nebſt meinen anderen Koſtbarkeiten für Ty⸗ motheus hatte zurücklaſſen wollen, aber in der Eile, mit der ich London verließ, auf meinem Finger hattẽ ſtecken laſſen.

Mein Gefängniß war ein vierecktes Gebäude, von zwei, mit dicken eiſernen Stäben verwahrten Fenſtern ohne Glasſcheiben erhellt; und da der Regen hineinge⸗ drungen war, ſo glich es mehr einem Pfandſtalle für Vieh, als einem Gefängniſſe, denn es war nicht einmal gepflaſtert, und auf dem Boden ſtand der Schlamm drei bis vier Zoll hoch. Es befand ſich kein Sitz darin, und ich war genöthigt, die ganze Nacht in meinen durch⸗

näßten Kleidern, vor Kälte zitternd, und in einem See⸗