Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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ſo beſudelt. Ich hatte meinen Hut im

31 lenzuſtande, der an Wahnſinn grenzte, hin und her zu gehen. Es war mir nicht möglich, über das, was mir⸗ wahrſcheinlich bevorſtaud, nachzudenken. Nur die Ver⸗ gangenheit ging ſchnell an meinem Geiſte vorüber. Ich rief mir mein früheres Glück in das Gedächtniß zurück, und empfand um ſo lebhafter das Grauſende meiner Lage. Hatte ich ſie verdient? Ich glaubte nicht.»O, Vater! mein Vater!« dachte ich unter den bitter⸗ 88 ſten Gefuͤhlen,»ſieh, wozu Dein Sohn gebracht worden iſt gefeſſelt, gleich einem Verbrecher! Gott, erbarme dich meines Verſtandes, denn ich fühle, daß er irre zu werden beginnt, Vater, Vater, ach, ich habe keinen Vater! Hätteſt du mich im Findelhauſe ohne die Hoffnung gelaſſen, daß ſich meine Angehörigen nach mir erkundigen würden, es wäre eine Wohlthat geweſen; dann würde ich in irgend einer verborgenen Lage glück: lich und zufrieden ſein; aber du haſt Hoffnungen in mir erweckt, nur, um ſie wieder zu vernichten Einbildun⸗ gen, die mein Verderben herbeigeführt haben. Heilig ſind die Pflichten der Aeltern, und eine ſchwere Ver⸗ antwortlichkeit laden diejenigen auf ſich, die ihre Kin⸗ der verſtoßen, und dem Himmel über die ihnen Anver⸗ trauten Rechenſchaft ablegen müſſen. O, Vater! Könn⸗ teſt du jetzt deinen Sohn ſehen! Allmächtiger Gott! Doch ich will dir nicht fluchen, Vater! nein, nein. Ich lehnte mich an die feuchte Mauer des Gefäng⸗ niſſes und brach in Thränen aus.

Endlich dämmerte der Morgen auf; die Sonne ſtieg am Himmel empor, und ergoß ihre Strahlen durch das vergitterte Fenſter. Ich betrachtete mich und war ent⸗ ſetzt über mein Ausſehen. Mein Kitte n zem Schlamme bedeckt, und meine übrig