Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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in welcher ich Fleta den Armen ihrer Mutter überge⸗ ben hatte. 4

Es bleibt Dir noch mehr zu erfahren übrig, Fleta,⸗ fuhr ich fort;»doch das ſoll erſt nach meiner Abreiſe geſchehen. Ich habe allnächtlich mehrere Stunden ver⸗ wendet, es niederzuſchreiben, und, wie Du erſehen wirſt, meine Gefühle zergliedert, und Dich auf meine Fehler aufmerkſam gemacht. Es hat mir Unterhaltung gewährt, und könnte auch einem Frauenzimmer von Nutzen ſein.«

Am dritten Tage empfahl ich mich Lady de Clare, nachdem ich ſie erſucht, mich nach fahren zu laſſen, damit ich die erſte nach Weſten abgehende Poſtkutſche benutzen könne. Ich händigte Fleta das verſprochene, die Erzählung meiner ferneren Lebensumſtände enthal⸗ tende Packet ein, und ſagte ihr Lebewohl.

Mögen Sie glücklich ſein, Lady de Clare,« ſagte ich,»Fleta Cecilie, ſollte ich ſagen, Gott ſegne und erhalte Dich; gedenke bisweilen Deines aufrichtigen Freundes Japhet.

Man ſollte in der That faſt glauben, wir ſähen Sie zum letzten Male,« erwiederte Lady de Clare.

Hoffentlich wird das nicht der Fall ſein, Lady de Clare, denn ich kenne keine Frau, für die ich größere Ergebenheit hegte, als für Sie.

Nun, ſo vergeſſen Sie nicht, daß wir Sie ſehr bald wieder zu ſehen wünſchen.«

Ich drückte ihre Hand an meine Lippen und ver⸗

ließ das Haus. So begann ich meine zweite Pilger⸗ fahrt.