Teil eines Werkes 
3. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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wuͤrde, denn als Kammerdiener, wobei man wenig oder

nichts zu thun hat.

Ich bin doch ein großer Thor geweſen,« dachte ich;»allein der Würfel iſt geworfen. Ich will in Be⸗ trübniß ſäen, und werde vielleicht in Freude ernten. Ich empfinde die entzückende Ueberzeugung, daß wir uns wieder ſehen werden, und daß der Kummer des Scheidens künftig nur ein Gegenſtand ſüßer Erinnerung ſein wird. Ja, Tim,« ſagte ich laut,es iſt Alles wie es ſein ſollte.

»Alles wie es ſein ſollte, Japhet; und ich habe nie gedacht, daß irgend etwas fehlte, außer wenn Du Dich gekränkt fühlteſt, wenn Dir die Menſchen die Achtung nicht zollten, wie ſie zu thun pflegten, als ſie Dich für einen reichen Mann hielten.«

»Sehr wahr; und höre, Tim; wenn Mr. Maſter⸗ ton meiner erwähnt, was er nach meiner Abreiſe nach Richmond thun könnte, ſo ſag' ihm, daß ich, noch ehe ich London verlaſſen, dem alten Schuft Emanuel die Summe, die er mir geliehen, bei Heller und Pfennig zurückgezahlt habe. Du weißt, und auch Mr. Maſter⸗ ton iſt es bekannt, unter welchen Bedingungen ſie ge⸗ borgt wurde.« 8

»Sehr wohl; wenn er mit mir ſpricht; aber er pflegt gegen mich ziemlich wortkarg zu ſein.«

Er könnte es indeß, Tim; und es wäre mir lieb,

der erführe, daß ich meine ſaͤmmtlichen Schulden berich⸗

tigt habe. » Nach Deinen Reden zu urtheilen, ſollte man mei⸗ nen, Du hätteſt eine Reiſe nach Oſtindien, ſtatt nach Richmond, vor.«

»Nein, Tim; man bot mir eine Stelle in Oſtindien

an, und ich ſchlug ſie aus; aber in der letzten Zeit habe 2* 3

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