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für ihn hegen wird. Nehmen Sie ſelbſt, Mylord, mei⸗ nen wärmſten Dank fuͤr die mir gütigſt ertheilten Rath⸗ ſchläge und für Ihre wohlwollende Theilnahme an mei⸗ nem Schickſale, und ſchenken Sie mir Glauben, wenn ich ſage, daß mein inbrünſtiges Gebet den Himmel um Ihr Wohl anflehen wird. Wenn es Ihnen auf ir⸗ gend eine Weiſe möglich iſt, meinem armen Freunde, Timothy, der Sie, ich zweifle nicht, in ſeiner Noth auf⸗ ſuchen wird, beiſtehen zu können, ſo werden Sie ſich 1 noch mehr verpflichten Ihrem ewig dankbaren 2 Japhet Newland.«⸗ Ich verſtegelte dieſen Brief, und ſagte Timotheus, als er zurückkam, es ſei mein Wunſch, daß er ihn nach 4 meiner Abreiſe zu Mr. Maſterton bringe und nicht auf Antwort warte. Da ich vor Abgang des Poſtwa⸗ gens noch eine Stunde zu meiner Verfügung hatte, ſo ließ ich mich mit Timotheus in ein Geſpräch ein, und machte ihn mit meiner traurigen Lage und mit meinem 4 Entſchluſſe, die Hauptſtadt zu verlaſſen, bekannt. Timotheus gab ſeine Zuſtimmung zu erkennen.»Ich 4 habe Dich in der letzten Zeit ſo bekümmert, ich kann ſagen, ſo unglücklich geſehen, daß ich vor Betrübniß weder eſſen noch ſchlafen mochte,« ſagte er.» Glaube mir, Japhet, ich habe im Bette gelegen und geweint, denn mein Glück hängt ganz von dem Deinigen ab.
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Geh', wohin Du immer willſt, ich bin bereit, Dir zu folgen und Dir zu dienen; wenn ich nur Dich zufrie⸗ den ſehe, drückt mich keine Sorge.«
Timothy's Worte hätten meinen Entſchluß faſt zum Wanken gebracht, und ich ſtand auf dem Punkte, ihm Alles zu entdecken; allein ich beſann mich und un⸗
terließ es.»In dieſer Welt, mein lieber Timotheus,« Japhet III. 2„


